"Die Vergangenheit und die Erinnerung haben eine unendliche Kraft,und wenn auch schmerzliche Sehnsucht daraus quillt, sich ihnen hinzugeben, so liegt darin doch ein unaussprechlicher Genuß."

Wilhelm von Humboldt

Liebe Freunde*Innen von Literatur,

Graubart sagt:...
Graubart denkt:...
Ole Graubart mag die alten Haudegen von 1813, Blücher, Scharnhorst, Gneisenau. Damals in der Gegend von Leipzig war an eine Buchmesse nicht zu denken, ...
Dennoch bringt Graubart beides zusammen, er kann das. 1813 und Absage der Leipziger Buchmesse 2022!
"Raum mögen wir wieder gewinnen",sagte einst Gneisenau, "verlorene Zeit nie wieder."Da hatte er recht, es ging um Strategie. Beides, Zeit und Raum, brauchen aber die vielen Klein- und Kleinstverlage, um für sich und ihre Autorenschaft zu werben, die sie nun nach Absage der Buchmesse zu Leipzig 2022 nicht bekommen. Den Großen wie jenen Bertelsmann`s und co. machts nix aus. Sie/DIE haben abgesagt. Das ist ,wie Graubart meint , der Knieschuß Karl Mays für alle Kleinverlage und den Buchstandort den Messestandort Leipzig gleich mit. Schon die Absage der vielen Kleinleseveranstaltungen seit CORONA drücken nicht nur aufs Gemüt, sondern voran auf deren Umsätze... Das führt zu Autorenfrust; und Autorenlust entsteht so nebenbei auch nicht.

CORONA? nee, man man möchte Leipzig so wie so loswerden. Messeort Frankfurt a. M. für >Bücher> sei genug. Graubart sagt: Bitte überzeugt mich vom Gegenteil! Graubart denkt: Die Großen wollen lieber unter sich sein!. ? Klar doch.
Die "Berliner Zeitung" bringt es auf den I-Punkt: Den Grossverlagen mache die Absage zu Leipzig nix aus, das Fest der Bücher" fällt aus, welches Titeln und Autoren "Sichtbarkeit gibt". Es fällt einfach aus. - Wenn die GROSSEN nicht kommen, dann rechne es sich nicht für den Veranstalter, für die Standfläche der KLEINEN zu sorgen! (Die Buchmesse war ja aber früher auch nicht in einem KREISKULTURHAUS!) Hatte aber immer (IHR) Publikum und hat das mit den Autoren zusammengebracht. ("Berliner Z.") Dann trösten wir uns halt wieder mit dem Netz-? Aber: "Die Folgen für den Messestandort Leipzig", so die Berliner, "lassen sich schwer absehen". Scharnhorst starb an einem Knieschuss bei Leipzig 1813 schon vor der Völkerschlacht - nicht am Tag der Verwundung, sondern an der sich vor Leipzig zugezogenen Bleivergiftung: Sagt Graubart! Möge das den Kleinverlagen erspart bleiben. Ehrlich: Aber dem ist zuzustimmen, "was ist eine Buchmesse noch wert", die man dreimal hintereinander ausfallen lässt? -Lassen kann? Braucht man die wirklich noch?

Graubart, alias Udo Klingner, Berlin



8. März 2022
Graubart sagt:...
Graubart denkt:...

Hermann Hesse
Kolumne zu Hesse ist mehr als fällig. Nicht weil ich Literaturinfluenzer bin, sondern weil ich den Autoren des Steppenwolfs als ein Vorbild im Denken verehre. Steppenwolf? Na, da war doch was sagen die heute Siebzigjährigen. Hieß nicht eine unserer Beatgruppen so, und kennst du´ nich "Born To Be Wild"? Oder den Film mit Peter Fonda "Easyrider"? Geht alles auf Hesses Roman zurück. Gut, Hesse Dichter, Maler, Nobelpreisträger, Jugendidol der Hippies. Was noch, reicht eigentlich. Fontane war tot, Karl May lebte noch, die Mann-Brüder begannen ihren Erfolgsweg, Buddenbrooks, Der Untertan. 1914 erster Weltkrieg. Da geht ein neuer Stern auf, Hermann Hesse. Er, der deutsch schreibt ist geborener Russe, der Reihenfolge nach dann Deutscher, dann Schweizer-Bürger. Apropos Russe, dafür kann er nix. Vater Hesse ist Deutsch-Balte und Riga gehört zum Zarenreich. Großgeworden ist er in der Heimat Schillers. Baden-Württemberg. Warum fallen mir nun gerade Schillers Worte zur gegenwärtigen Situation ein? Frömmelei war Hesse verpönt, genauso wie Nationalismus. Schillerworte haben noch nie Kriegstreiber gehindert, weder Napoleon abgehalten Krieg gen Moskau zu tragen noch einen gewissen Adolf Hitler und heute auch keinen Herrn Putin nicht. Obgleich letzterer der deutschen Zunge mächtig ist und er Schiller wie Hesse kennen muss. Es kann der Frömmste. Oder liegt die Sachlage doch eher tiefer- frank und frei Demokratie contra Despo-kratie? Wo sind hier die Grenzen? Vor noch kaum einem Jahr machte sich die Welt über einen gewählten US-Präsidenten namens TRUMP lustig, manche fürchteten ihn. Wohnhaft Washington. Heut ist es ein anderer präsidial gewählter Mensch, Putin heißt der, wohnhaft Moskau. Beides Kapitalisten vom System her: Kapitalismus hier - Kapitalismus da, Nuancen hier wie da, Geschäfte untereinander. Und Schillers gültige Worte: Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Das ist Schiller im Tell., also Tell spricht so. Bloß wer ist Nachbar? Wer der Böse? Wer zündelt, bespuckt den anderen, missachtet Grenzen? Es ist immer der Mensch in seinem Wahn. Steht irgendwo, auch bei Schiller. In seinem letzten Stück, dem Demetrius heißt es: "Der Staat muss Untergehen, früh oder spät Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. Man muss dem Kapital-Mächtigen (be)folgen, der den Einzelnen (be)zahlt.Verstand sei stets bei wenigen gewesen, bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat? 1933 wird Hermann Hesse noch drastischer dichten: Das Kapital half Hitler in den Sattel! Entschuldigung, sag ich G., mit Mehrheitsbeschluss. Er schrieb ein Gedicht mit dem Titel ABSAGE Lieber von den Faschisten erschlagen werden Als selbst Faschist sein! Lieber von den Kommunisten erschlagen werden Als selbst Kommunist sein. Wir wissen, wie das berauscht, wenn man Trommel und Pauke rührt. Hesse war bekanntlich Pazifist. Vor 60 Jahren ist er gestorben. Er war ein Mensch, dem Humanismus verpflichtet. Er träumte den Traum einer gereinigten Atmosphäre, das schließt heute Klimawandel ein und Kriege so wie so. Pauken und Trompeten und Trommeln hier wie da. Kapitalismus ist überall. Auch wie zu Hesses-zeiten, 1914 und 1939 eingedenk. Hermann ist 60 Jahre Tod. Schade. Er war ein guter Nachdenker. Seine Fundamentalkritik an der MODERNE fehlt aller Orten.

Graubart



"Marzahner Miniaturbuchbibliothek"

Die Bibliothek "Marzahner Miniaturbücher" mit dem "Verzeichnis Marzahner und Hellersdorfer Autoren" musste zu unserem Bedauern nach 17 Jahren, im Januar 2018, wegen fehlender Unterstützung und fehlendem Interesse, aber auch aus datenschutzrechtlichen Gründen eingestellt werden.
Wir versuchen trotzdem, den noch vorhandenen, jedoch stark reduzierten Buchbestand zu pflegen, weiter zu vervollständigen und die einstigen konzeptionellen Ideen zu verwirklichen. Wir wissen, dass das eine schwierige Aufgabe sein wird. Mit der Einstellung des Netzwerkes "Buch-, Literatur- und Autorenforum Marzahn-Hellersdorf" wurden große Teile des Buchbestandes, die sich in Privatbesitz befanden, abgezogen, bzw. gingen aus den unterschiedlichsten Gründen in Privatbesitz über. Deshalb wird sich die Wiederbeschaffung sehr kompliziert gestalten. Wir werden aber nichts unversucht lassen. Wegen urheberrechtlichen Gründen müssen auch konzeptionelle Vorstellungen geändert und den neuen Bedingungen angepasst werden. Da auch die Gesamtübersicht lückenhaft ist, wird es zunächst Aufgabe sein, diese zu erarbeiten. Auf den nachfolgenden Seiten, ist der bisher bekannte Stand, strukturiert nach Reihen, aufgelistet. Wir werden ständig hier über neue Erkenntnisse berichten.
(09.12.2021)

Jubiläumsbücher zum 40. Jahrestag von Marzahn/Hellersdorf
aus der Reihe "Marzahner Bücher",
Bestandteile der Präsentationskassette zum 40. Jahrestag von Marzahn/Hellersdorf,
Buchblock 92x68mm.

Die Bücher der Präsentationskassette zum 40. Jahrestag von Marzahn/Hellersdorf:

Buch Das nasse Dreieck Erotische Erzählungen Wir sind Marzahn Gedichte

Buchreihe: MARZAHNER MÜHLEN MÄRCHEN und Geschichten (2019)

Buch Murkel

Die Kassette besteht aus den Büchern "Don Quixote", "Geschichten aus der Murkelei", "Marzahner MühlenMärchen" und "Windmüller und Flötenkönig".



FONTANE... FONTANE... FONTANE...

Buch 4 Skizzen

Den märkischen Schriftsteller, den Poeten, den na. Wir kommen noch auf seine Vielseitigkeit zu sprechen, lässt eine spätere andere Größe deutschen Geistes zu seinem Hundertsten hoch- und aufleben quasi. Es ist kein geringerer als Kurt Tucholsky, der 1919 zu dessen Hundertsten über den Groß-Schriftsteller Theodor Fontane dichtet:

Damals in den achtziger Jahren,
Ist man noch nicht mit dem Auto gefahren;
Alles ging seinen ruhigen Schritt,
Und der alte Fontane ging ihn mit
Alles so sauber und preußisch karg;
Der alte Fontane und seine Mark.


Die LESEREIHE zu Fontane. Wird auch 2022 fortgeführt. Anfragen unter "pa50@gmx.de".



GROSS IM KLEINEN - KLEIN IM GROSSEN

Reihe Weltliteratur

Die Miniaturbuchreihe "100 Größen ihrer Zeit" wird mit Goethes "Die Leiden des jungen Werthers", Buchblock: 92x68 mm, 288 Seiten, fortgesetzt (Band 10 der Reihe).



Neues Miniaturbuch von Udo Klingner

Buch 4 Skizzen

Tomate muß man nicht erklären. Bemme schon. In Thüringen und Sachsen-Anhalt heißt Stulle Bemme. Laut DUDEN, ostmitteldeutsch : Brotschnitte mit Belag. (Duden 1996, völlig neubearbeitete Auflage, Seite 157!) Also Bemme, Stulle jbt et nur in BALIN...und Umgegend! Carmen - auch untauglich für Titel, die kommt nur am Beginn der Geschichte und am Ende vor. Auf dem Weg nach Weimar; dahin wo Fein`s Egon schon paar Monate im Verlagswesen arbeitet. Aber er ernährt sich immer noch, eigentlich seit Kindertagen, von seines Großvaters Brot und dessen Gewächshaustomaten. Egon hört auf dem rechten Ohr nichts mehr, ist ausgemustert als Offiziersschüler und nun richtiger Student "Fernstudiosus" der Germanistik in Leipzig. Er ist halt ein Fein mit Geist. Und Tomatenbemme seine Leibspeise, sein Lebenselexier. Deshalb der Titel. Die Fahrten nach Weimar, das Wohnen in Naumburg und Studium zu Leipzig runden die Geschichte. Er ist halt umtriebig.




LESUNGEN im Altenburger Geschichtsverein
Künstlerinnengespräche mit Petra Herrmann
Gefördert von der ROSA LUXEMBURG STIFTUNG Thüringen

Dr. Karl- Heinz- Otto
»Was bleibt aber, stiften die Dichter!« Mit diesem aphoristischen Vers schloss Friedrich Hölderlin, der zu den bedeutendsten Lyrikern und Humanisten unseres Volkes zählt und dessen 250. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen, seine weltweit geschätzte Hymne Andenken ab. Auch mein noch immer ungebrochener Schreibantrieb nährt sich von der Hölderlin-Frage Was bleibt? Es reizt mich, in meinen Märchen und Romanen, aber vor allem in meinen autobiografischen Erzählungen, Antworten auf diese wohl ewige Frage zu finden, die sich jeder Mensch im Angesicht der schmerzenden Erkenntnis seiner Endlichkeit irgendwann einmal stellt. Das Leben ist wahrlich ein einmaliges Geschenk. Und wenn man, wie ich, mehr als 80 Jahre und gar drei sich so abgrundtief voneinander unterscheidende Ismen - den Faschismus, den Sozialismus und den Kapitalismus - erst überleben und dann schöpferisch mitgestalten durfte, darf man dankbar zurückblicken und Bilanz ziehen - als Zeitzeuge. Wir laden Sie ein, an unserer Zeitreise ins Gestern teilzunehmen, auf der wir gemeinsam nach Antworten suchen wollen auf die Frage was bleibt? Was bleibt von jedem einzelnen und was von unserer Zeit, in der wir leben durften?

LESUNGEN aus "IKARUS", "Meine Kindheit im Osterland" und "Tanjuscha".
Nächste Lesung am 22.Juni 2022

Galerie am Markt, Markt 12, Altenburg; Tel. 01739246024; E-Mail: petynka@web.de

Ein LEHRBUCH für die Partei "DIE LINKE" zur Überwindung chaotischer Verhältnisse

Manifest21

Eine realistische Einschätzung der geopolitischen Lage und des gesellschaftlichen Kräfteverhältnisses in der Welt. Eine organisatorische, strategische und taktische Handlungsanleitung für die Partei "DIE LINKE" zur Auswertung des Wahldesasters.

Erarbeitet und vorgestellt: International Manifesto Group
PDF Manifest 2021

Miniaturbuchreihe: "Beiträge: Eine bessere Welt ist möglich".
Buchblock 68x92 mm, 128 Seiten

Mit einem ANHANG Standpunkte und Ursachen der vernichtenden Wahlniederlage: Gregor Gysi - "Man weiß gar nicht, wofür die Partei steht.." (Wer sollte es wissen, wenn er es nicht mal weiß?)
Hans Modrow - "Unser Einbruch wurde weder von der Pandemie noch von taktischen Wählerwanderungen verursacht - er liegt allein an uns."

Das schlechteste Wahlergebnis in Marzahn/Hellersdorf - Direktmandat zum Bundestag verloren, Wahlkreis 1 (Marzahn NordWest) zum Abgeordnetenhaus von Berlin nicht zurückgewonnen und in den von vorwiegend von Arbeitern besiedelten Wahlkreisen unter 5% geblieben. Während Andere schon fleißig Analyse betreiben und zu Ergebnissen kommen verzögert DIE LINKE die Auswertung und streitet sich weiter.

Kultureller Höhepunkt in Marzahn - das Tschechow-Theater
feiert 2022 den 20.Geburtstag

Tschechow

Anton Pawlowitsch Tschechow wurde am 29. Januar 1860 geboren und starb am 15.Juli 1904. Er schrieb und publizierte zwischen 1880 bis 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. Tschechow war ein Meister der Kurzgeschichte.

2022 feiert das Tschechow-Theater 20-jähriges Bestehen. Aus einem kleinen Zimmertheater hat es sich unter der Leitung von Elena Gawron zu einem anerkannten und geschätzten Kulturort in Marzahn-Hellersdorf entwickelt.
Jeweils zum 10- und 15 -jährigen Bestehen hat das Netzwerk "Buch-, Literatur- und Autorenforum Marzahn-Hellersdorf" und der Verlag "Edition Märkische Reisebilder" eine Miniaturbuchsonderedition mit Kurzgeschichten herausgebraucht. Zum 20-jährigen Bestehen ist eine weitere, die letzte Edition mit Kurzgeschichten im Rahmen der Miniaturbuchbibliothek "Marzahner Bücher" geplant.

Marzahn-Hellersdorfer Märchenbuch zu den 32. Berliner Märchentagen - Die pupurrote Blume, Märchen von Lust und Leid

Tschechow

Das Märchenbuch enthält eine Auswahl von Märchen, die an den verschiedenen Veranstaltungsorten in Marzahn-Hellersdorf gelesen bzw. als Spiele vorgetragen wurden (U.a. im Tschechow - Theater).

  • "Der Rubin" von Friedrich Hebel
  • "Die wilden Schwäne" -
  • "Schneeweißchen und Rosenrot"
  • "Die Blumenelfen"
  • "Däumelinchen"
  • "Das singende, springende Löweneckerchen"
  • "Der Rote Stern"
  • "Rumpelstilzchen"